Wettbewerb | Hauptverwaltung Continental AG

Die Seele des Ortes, der Genius Loci, ist geprägt durch die Urbanität, der Stadt, auf der einen Seite und dem Grün- und Freiraum der Eilenriede, auf der anderen Seite. Diese beiden Wesensmerkmale des Orts sind durch den Messeschnellweg voneinander getrennt, der eine klare Zäsur formuliert. Die Hans-Böckler-Allee bildet an diesem Ort, zwischen den beiden Grundstücken, das Eingangstor zur Stadt. Bewegung, Verbindung und Trennung, Urbanität, Stadtteil und weiträumige Waldlandschaft kennzeichnen den Ort.

Die städtebauliche Idee interpretiert den Campusgedanken neu. Die Gebäude werden entlang der städtebaulichen Raumkanten nach außen klar platziert. Auf den beiden Grundstücken entstehen große, ruhige Innenhöfe: Urbane Oasen. Zu den Höfen werden die Gebäudekanten dynamisch, den internen Bewegungsmustern der räumlichen Anordnung folgend, ausgebildet. Ein für den Ort und die Nutzung angemessenes Gebäudeensemble entsteht. Zentral, mittig in den Höfen werden die beiden Foyers verortet. Verbindendes Element zwischen den Foyers ist die Brücke, die sich hell, transparent und elegant über die Hans-Böckler-Allee spannt.

Jahr | 2016

Ort | Hannover

Bauherr | Continental AG

4. Rang | (Realisierungswettbewerb)

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