Neue Farbe für die Aula

Mitglieder der Fachausschüsse schauen sich das Gymnasium bei einem Ortstermin an.

Für gut 200 000 Euro lässt die Stadt die Aula im Gymnasium sanieren – und erfüllt damit die Anforderungen des Brandschutzes. Über das Vorhaben stimmt der Rat in seiner Sitzung am 24. März ab.

Bei einem Ortstermin am Berliner Ring informieren sich die Politiker nicht nur über künftige Fahrradstellplätze, sondern auch über die Sanierung der Aula.

Burgdorf. Um weiterhin Schulveranstaltungen, Theateraufführungen und Konzerte in der Aula am Berliner Ring anbieten zu können, muss nach Aussage des städtischen Projektleiters Werner Stakemann der Brandschutz erfüllt werden. Denn derzeit befindet sich die leicht entflammbare Holzvertäfelung im Saal und im Foyer auf einer ebenfalls leicht entflammbaren Konstruktion. „Weil sich dazwischen Luft befindet, besteht bei einem Brand die Gefahr des Schloteffekts“, sagt Stakemann. Das bedeutet: Die Flammen würden noch stärker lodern.

Wegen dieser Gefahr hatte die Stadt bereits zu Jahresbeginn eine zusätzliche Fluchttür einbauen lassen. Nun nutzt die Verwaltung eine dreimonatige Spielpause, inklusive der Sommerferien, um die Vertäfelung abnehmen und erneuern zu lassen. Dafür stehen nach Aussage von Architekt Andreas Schmotz 220 000 Euro im Etat. Das Geld aber werde nicht ausreichen, wenn die Wände im Foyer und im Saal neu vertäfelt werden sollen. „Wir schlagen deshalb vor, die Wände in der Aula in Trockenbauweise, beispielsweise Gipskarton, zu verkleiden“, sagte er am Montag in einer gemeinsamen Sitzung vom Bauausschuss und vom Ausschuss von Schulen, Kultur und Sport in der Aula. Damit ließen sich die Kosten auf rund 225 000 Euro reduzieren – je nach Ergebnis der Ausschreibung. Zugleich schlagen die Architekten vor, einen Teil der hölzernen Wände durch helle Elemente zu ersetzen und das Farbkonzept des Gymnasiums fortzusetzen. Damit trafen sie ebenso den Nerv der meisten Politiker wie mit einem Lichtkonzept fürs Foyer, dessen Kosten von knapp 20 000 Euro derzeit nicht zur Verfügung stehen.

Quelle: Antje Bismark (HAZ)