Leitidee des Entwurfes ist das Werk von Kandinsky (composition 8). Es besteht aus drei Komponenten die gestaltprägend für den Entwurf sind:

Kreise bilden das räumlich erlebbare Element
Linien bilden die strengente Form des Baukörpers
Netzstrukturen werden als Fassadenelement interpretiert

Das Guggenheim in New York hat als Hauptmotiv den Kreis. Daher wird der Museumsbau in Helsinki als Fortführung gesehen und interpretiert die Formsprache neu.

Gläserne Kugeln (Interpretation Kreis) verteilen sich als  Vorboten des Museums über Helsinki. Sie schaffen Räume für ortsansässige Künstler, temporäre Ausstellungen, bieten Platz für Kreativität und verknüpfen Kunst/Künstler miteinander.

Die Kubatur des Guggenheim Museums fügt sich in die städtebauliche Landschaft des Hafens, durch die schlichte rechteckige Grundform (Interpretation Linie).

Raumvolumen verteilen sich in verschiedenen Größen durch die Kubatur. Der Besucher begibt sich auf einen Entdeckungspfad und wandelt über Rampen und Treppen. Jeder Standort verspricht neue Raumerlebnisse und Blickbezüge. Holzkonstruktionen (nachhaltig/regional) werden gestaltprägend im Innen- und Außenraum eingesetzt (netzartige Fassade).