Der Entwurf wird ergänzt zum Bundesrat und dient zum einen als politischer Informationsstandort für Besucher, als Standort für große Veranstaltungen, Konferenzen und temporäre Ausstellungen und zudem als Verwaltungsbau.

Das Foyer des Besucherzentrums weist durch seine keilförmige Ausrichtung auf den Bundestag hin und nimmt durch die Achsen der Wände eine lineare Verbindung auf.

Der Baukörper repräsentiert Deutschland und seine Bundesländer durch eine klare und kraftvolle Architektursprache und integriert sich dabei in die städtebauliche Struktur der umgrenzenden Bebauung.
Ein Zweifassadenprinzip schafft Anbindung und Eigenständigkeit zugleich. Die hüllende äußere Goldfassade ist identitätsstiftend und adressbildend. Sie ist konzeptionell an den Bundesrat angelehnt, in dem sie erst auf dem zweiten Blick auf die Bundesländer verweist (Lochung der Goldfassade).
Die Fassade ist die gestaltprägende Leitidee und zieht sich als Material durch den gesamten Entwurf des Besucherzentrums. Der Besucher wird zielgerichtet durch die Raumlandschaft geleitet und befindet sich von Anfang an auf einem Pfad / Spaziergang durch die politische Geschichte Deutschlands und erhält Eindrücke des politischen Geschehens.
Blickbeziehungen durch Lufträume und eine repräsentative Treppenanlage bieten Offenheit und Großzügigkeit.