Die Grundform des Stadions ist asymmetrisch. Die Ausrichtung der architektonischen Großform auf den Maschsee ist kennzeichnend für das Stadion – und ein Spiegel des hohen Freizeitwertes der Landeshauptstadt.

Die charakterisierenden städtebaulichen Qualitäten werden durch die neue Überdachung beibehalten und verstärkt. Die „neue Arena“ sollte in ihrer Innen- und Außenwirkung sowohl den Ansprüchen heutiger und künftiger Großveranstaltungen als „Gemeinschaftliche Inszenierung unter einem Dach“ und als Stadtsymbol wie auch dem medialen Transfer der sportlichen und kulturellen „Events“ genügen; will heißen: Hannovers Niedersachsen-Stadion braucht auch ein unverwechselbares Profil aus der Vogel- wie aus der Rasenperspektive.

Die leicht geschwungene Dachkonstruktion, aus einer vorgespannte Seil- und Membrankonstruktion eignet sich für große Spannweiten und ermöglicht eine größtmögliche (optische) Auflösung der statisch notwendigen Tragelemente. Die Wirkung bei Nacht lenkt zudem die Aufmerksamkeit auf die neue Arena.